Adobe Photoshop
Adobe Photoshop für Windows: das Bildbearbeitungsprogramm von Adobe, als Testversion über Creative Cloud installiert.
Picasa war die kostenlose Bildverwaltung von Google für Windows; Google hat sie am 15. März 2016 eingestellt – die letzte Version 3.9 gibt es nur noch als Archiv.
Durchschnitt 0.0 · Bewertungen: 0
Vielen Dank! Ihre Bewertung wurde gespeichert, Sie können sie noch ändern. Die Bewertung konnte nicht gespeichert werden. Bitte versuchen Sie es später erneut. Aus Ihrem Netzwerk wurden heute zu viele Bewertungen abgegeben. Bitte versuchen Sie es morgen erneut. Der Durchschnitt erscheint ab 5 Bewertungen.
Picasa 3.9 Build 141.303 ist die letzte Windows-Version der Bildverwaltung von Google. Am 15. März 2016 hat Google Picasa eingestellt; seitdem gibt es keine Updates mehr. Der Download bleibt als Archivversion erhalten, etwa für alte PCs oder bestehende Fotosammlungen, doch Google entwickelt das Programm nicht weiter.
Picasa entstand 2002 bei der Firma Picasa, Inc., die Google 2004 übernahm und das Programm anschliessend kostenlos verteilte. Es durchsuchte die Festplatte nach Bildern und ordnete sie nach Ordnern und Datum, ohne die Dateien zu verschieben. Einfache Bearbeitungen wie Zuschneiden, rote Augen entfernen, Helligkeit anpassen oder Effekte anwenden gelangen mit einem Klick, und die Originale blieben erhalten. Die Gesichtserkennung sortierte Fotos nach Personen, Collagen und Diashows entstanden in Minuten. Viele Familien verwalteten ihre gesamte Fotosammlung mit Picasa, weil es schnell, übersichtlich und kostenlos war. Das Programm lief unter Windows, macOS und Linux und war in vielen Sprachen erhältlich.
Google konzentrierte sich auf den Online-Dienst Google Fotos und stellte Picasa am 15. März 2016 ein. Die Desktop-Software funktioniert auf vielen Rechnern noch, erhält aber keine Sicherheitskorrekturen und keine Unterstützung für neue Bildformate. Die frühere Anbindung an Picasa-Webalben existiert nicht mehr.
Wer jahrelang Alben, Stichwörter und Gesichtszuordnungen in Picasa gepflegt hat, kann mit dem Programm die Daten sichten und Bilder gezielt exportieren, bevor er auf eine neue Lösung umsteigt.
Auf einem Rechner, der nur als Bildarchiv dient und nicht online geht, kann Picasa weiterhin als schneller Bildbetrachter dienen.
Wer heute eine Fotoverwaltung sucht, sollte mit einem aktiv gepflegten Programm beginnen. Moderne Kameraformate und Smartphone-Fotos in neuen Formaten unterstützt Picasa teilweise nicht.
Frühere Änderungen dokumentieren die Release Notes von Picasa 3.
Laden Sie Picasa nicht von beliebigen Portalen, die angeblich «neue Versionen» anbieten – es gibt keine. Legen Sie vor dem Arbeiten mit alten Sammlungen eine Sicherung aller Bilder an.
Einen offiziellen Nachfolger für den Desktop gibt es nicht; Google verweist auf Google Fotos, das es als App für Android gibt. Aus derselben Kategorie eignen sich Photoscape und Photo Image Viewer zum Betrachten und Bearbeiten, GIMP für aufwendigere Bildbearbeitung und Adobe Lightroom Classic für grosse Sammlungen.
Adobe Photoshop für Windows: das Bildbearbeitungsprogramm von Adobe, als Testversion über Creative Cloud installiert.
Adobe Illustrator ist das Vektorgrafikprogramm von Adobe für Windows: Logos, Illustrationen, Schriftgestaltung und Layouts, erhältlich im Creative-Cloud-Abo.